DSL selber einrichten
Es ist schon schwierig genug, lange auf den ersehnten Anschluss zu warten. Wenn sich dann, nach einigen Wochen, endlich jemand meldet, kann die Vorfreude trotzdem leicht enttäuscht werden. Man kommt schließlich nicht oft in die Verlegenheit, einen DSL-Anschluss selber einrichten zu müssen. Deshalb ist es wichtig, die Zeit vor dem definitiven Anschließen zu nutzen, um den PC vorzubereiten. Frust kann zwar auch ein großer Motivator sein, jedoch führt er – in den meisten Fällen – oft auch zu Mehrkosten. Denn ein Techniker, der für einen selber die Arbeit des Einrichtens übernimmt, ist in der Regel nicht billig.
Nachdem die rein technischen Schranken der häuslichen Anbindung überwunden sind, muss der heimische PC angeschlossen werden. Das ist oft leichter als befürchtet, und die Einrichtung der Wohnung muss dafür auch nicht umgestellt werden. Es funktioniert entweder über ein reines Modem oder über einen so genannten „Router“. Ein Modem ist ausschließlich zum Kommunizieren gedacht, ein Router kann noch mehr: Er erfüllt viele Aufgaben gleichzeitig. Er ist Modem, Firewall, Verteiler und oft auch W-LAN Station. Die meisten dieser Funktionen werden gebraucht.
Jede Funktion, die nicht bereits in die Hardware integriert ist, muss später aufwändig am eigenen PC installiert werden. Nach dem Anschließen und Einschalten des Routers, muss dieser in der Adressleiste des Browser mit der ihm eigenen IP-Adresse angewählt werden, welche im Handbuch zu finden ist. Dort findet man ebenfalls den vorläufigen Benutzernamen sowie das Kennwort. Ist man einmal im Menü des Geräts, müssen die Zugangsdaten des Providers eingegeben werden, welche vorab postalisch zugesandt wurden. Jetzt nur noch das Kennwort des Routers ändern und ein modernes Plissee als Blendschutz am Computer besorgen, dann kann der Spaß schon beginnen. Normalerweise übernimmt das Betriebssystem ab jetzt den Rest.
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